Cover und Karten


Das Cover für Das Schicksal der Götter war eine Zusammenarbeit von Frederik Kaeshammer, Daniela Rutica und mir. Während des Fotoshootings entstanden schon einige Ideen und je häufiger der Blitz ausgelöst wurde, kristallisierte sich im Geiste des Fotografen ein Entwurf heraus, der im Anschluss schnell am Computer zusammengesetzt wurde. Ich war bereits davon sehr angetan, es mussten jedoch noch sehr viel Zeit und Mühen auf sich genommen werden, um das endgültige Cover zu designen. Die Fotobearbeitung oblag ganz Frederik Kaeshammer, dem ich in diesem Zug noch einmal danken will! Grandiose Arbeit!

Die Gestaltung der Zeichnungen und der Schriftsymbolik legte ich guten Gewissens in die Hände von Daniela Rutica, auf die ich durch ihre bisherigen Arbeiten aufmerksam wurde. Das Vertrauen hat sich gelohnt.

Die Idee, für Das Schicksal der Götter ein kunstvoll bearbeitetes Tiersymbol mit dem Foto eines blutverschmierten Schwertes als Grundlage für die Schriftgestaltung zu wählen, gefiel mir sofort. Die handgezeichneten Umrisse der Tiersymbolik sind mit der Stahlstruktur des Schwertes hinterlegt.

In den Hintergrund der Portraitaufnahme bettete Daniela das händig nachgezeichnete Ornament der Mammen-Axt. Auch von diesem Einfall war ich begeistert. Es folgten unzählige Telefonate und e-mails um die genaue Position des Ornamentes zu diskutieren.

Für Das Erbe des Konstantin Teil 1 zeichnete Daniela ein silbernes Kreuz aus Mähren nach und legte einen Schriftzug der Glagolica in den Hintergrund. Hier wurde jedes lateinische Zeichen durch das entsprechende der Glagolica ersetzt. Die Zeilen können also ganz einfach übersetzt werden!

Letztendlich bin ich mit dem Ergebnis unglaublich zufrieden und danke Dir, liebe Daniele, für deine hervorragende Arbeit und deine Geduld!

Das Cover des Kinderbuches entwarf Anna Thinius nach meinen Vorstellungen. Auch bezüglich des Kinderbuches legte ich großen Wert auf Authentizität. Sowohl der schriftliche Inhalt, als auch die Illustrationen sollten sehr nah an der Wahrheit sein. So ist alles, was auf den Bildern zu sehen ist, von den Glasperlen bis zum Säbel, nach archäologischen Funden gezeichnet. Ich danke Anna für ihre Geduld mit meinen oft unglaublich detailreichen Wünschen.

 


Die Karten der Bücher entstanden allein unter meiner Hand. Lange überlegte ich, wie ich sie am Computer gestalten sollte, lud mir Programme zum Kartendesign im Internet herunter, zufrieden war ich allerdings nie. Bis ich ein wenig entnervt einen Bleistift in die Hand nahm und einfach drauf loszeichnete. So entstanden einige Ideen und Entwürfe und der Ärger mit dem Computer war schnell vergessen. Die zweite Skizze gefiel mir sehr gut, ich arbeitete sie immer weiter aus und entwarf  Symbole für die einzelnen Städte, die ich zunächst auf ein eigenes Blatt zeichnete. Am Ende musste der Computer doch herhalten. Die Symbole wurden mithilfe des frei erhältlichen Bildbearbeitungsprogrammes Gimp eingefügt, teilweise kopiert und skaliert. Auch die Schrift fügte ich mit Gimp hinzu. All das legte ich auf ein zuvor ebenfalls mit Gimp gestaltetes Pergament. Insgesamt benötigte ich ungefähr 30 Stunden für das Zeichnen einer Karte.


Fotografie und Fotobearbeitung:

Frederik Kaeshammer

www.frederik-kaeshammer.de


Coverdesign, Hintergrund- und Schriftgestaltung:

Daniela Rutica

www.daniela-rutica.de